Ausstellung

Sonderausstellung ART&Vielfalt 2022 – Impressionen aus der Tier- und Pflanzenwelt

vom 8. Mai bis 11. September 2022

Der erfolgreiche Wettbewerb „ART & Vielfalt – Impressionen aus der Tier- und Pflanzenwelt“ fand 2022 zum 7. Mal in Magdeburg statt. Das Museum für Naturkunde und der Naturwissenschaftliche Verein zu Magdeburg e.V. präsentierten wieder Kunstwerke aus dem Kunstgenre „Wildlife Art“ in den neuen Ausstellungsräumen des Museums. Die Ausstellung ist das Ergebnis des Kunstwettbewerbes um das “Guericke-Einhorn“, der vom Naturwissenschaftlichen Verein zu Magdeburg e.V. und dem Museum für Naturkunde alle zwei Jahre veranstaltet wird.

Goldschildfliege von Matthias Thoma.

Ausgeschrieben wird der Preis für Künstler*innen, die Wildtiere und –pflanzen naturrealistisch darstellen und damit das Thema “Artenvielfalt unserer Erde” kreativ umsetzen. Mit der Ausstellung möchte das Museum die Tradition der naturrealistischen Tierdarstellung erhalten und fördern sowie dieser Kunstrichtung ein eigenes Forum geben. Mit dem „Guericke-Einhorn“, einer 17 cm hohen Bronzeplastik, wird an den 1672 von Otto von GUERICKE überlieferten Bericht zum Quedlinburger Einhornfund erinnert – eine der frühesten wissenschaftlichen Deutung fossiler Knochenfunde. Mit der Ausstellung möchte das Museum die Tradition der naturrealistischen Tier- und Pflanzendarstellung fördern sowie dieser Kunstrichtung ein eigenes Forum geben.

Aus dem Bewerber*innenkreis wurden von der Jury im Januar insgesamt 32 Künstler*innen ausgewählt, die sich mit bis zu 5 Kunstwerken beteiligt haben. Die Ausstellung umfasste 130 Gemälde, Plastiken und Skulpturen. Eingeladen wurden Künstler*innen aus Deutschland und Europa. Unter den Teilnehmer*innen wart zum 2. Mal Dick van Heerde aus den Niederlanden mit seinen imposanten großformatigen Afrika-Landschaften vertreten. Auch die Jury-Preisträgerin 2020 Tamara Pokorny zeigte wieder ihre bestechenden kleinen Scratchboard-Arbeiten. Aus Italien war Matteo Germano beteiligt. Seine Arbeiten heben sich durch ihre hyperrealistische Malweise heraus.

Auch Künstler*innen aus Magdeburg waren in der Ausstellung vertreten. Ute Bartels präsentierte Seidenmalerei auf höchsten Niveau. Gabriele Krüger hatte eine Serie zum Thema Vergänglichkeit in Form von alten Baumstämmen eingereicht. Frank Meier tauchte mit seinen Fisch-Porträts wieder in die Tiefen der Meere ab. Aus Sachsen-Anhalt war der bekannte Naturmaler Eugen Kisselmann vertreten. Seine Arbeiten erzielen immer hohe Wertungen bei der Publikumswertung. Seine neuesten Tierporträts konnten in der Magdeburger Ausstellung bewundert werden.

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Dauerausstellung im Museum für Naturkunde Magdeburg

Folgende Ausstellungskapitel erwarten den Besucher :

Wunder des Lebens – Artenvielfalt im Zeichen der Evolution

Es wird einer kurze Einführung gegeben. Dann startet die Ausstellung mit dem „Urknall“, der Entstehung des Sonnensystems sowie grundlegender geologischer Prozesse auf der Erde. Wichtige Etappen der Evolution der Organismen werden am Beispiel ausgewählter Gruppen anhand zahlreicher Fossilien aus der Region und über sie hinaus ausführlich vorgestellt. Einen zweiten Schwerpunkt bildet die Ausstellung der rezenten Tierwelt unseres Planeten, geordnet nach den wichtigsten Gruppen der Wirbellosen und der Wirbeltiere.

Lebensräume in Sachsen-Anhalt

In aufwendigen Rauminszenierungen wird die heimische Tierwelt in ihrer natürlichen Umwelt vorgestellt. Schwerpunkte sind die Magdeburger Börde, der Wald und der Harz mit dem Harzvorland. Dazu gehört eine Exkursion in die Geologie des Harzes und dem dort längst erloschenen Bergbau. Ein weitere Inszenierung ist dem „Lebensraum Stadt“ gewidmet, mit Beispielen aus dem Stadtgebiet von Magdeburg und seiner Umgebung.
Unter dem Thema „Im Reich von Biber und Reiher – Lebensraum mittlere Elbe“ werden schließlich die verschiedenartigen Lebensräume mit ihrer typischen Tierwelt sowohl im Fluss, wie in den angrenzenden Auen, in den Binnendünen und in den durch menschliche Tätigkeit entstandenen Biotopen vorgestellt.

Elbaue

Eiszeitalter – Klimawandel und Evolution bis zur Gegenwart

Die eiszeitliche Landschaftsentwicklung und Spuren der Vereisung im Norden von Sachsen-Anhalt werden in „Spuren der Eiszeit“ thematisiert. Die Verschiedenartigkeit der Tierwelt, die früher das Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalts während der Warm- und Kaltzeiten besiedelte, wird in einer Gegenüberstellung von ausgestorbenen Arten mit heute noch lebenden Vertretern in dem Ausstellungsteil „Tierwelt des Eiszeitalters“ erlebbar. Den Ausstellungsrundgang beschließt die Etappe „Nacheiszeitliche Entwicklung bis zur Gegenwart“. Es handelt sich um eine warmzeitliche Etappe mit charakteristischen Klimaschwankungen, die gekennzeichnet ist durch den zunehmenden Einfluss des Menschen auf die Natur. Im regionalen Maßstab werden Kulturpflanzen, Nutztiere, und Ackerbau gezeigt bis hin zu globalen Auswirkungen des Industriezeitalters auf Klima, Stoffkreisläufe und Artenvielfalt.

Eiszeitsaal
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